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Thermal Insight
für ein komfortables Leben

Wärmebildlösungen für HLK-Anwendungen
Übersicht
HLK-Anlagen sind für den Raumkomfort und die Energieeffizienz in modernen Gebäuden unverzichtbar. Von unter den Fußböden verlegten Fußbodenheizungsrohren und komplexen Klimanetzen bis hin zu Heizkörpern im gesamten Gebäude und kilometerlangen Fernwärmeleitungen – diese verborgenen und komplexen Systeme sind anfällig für Leckagen, Verstopfungen und Isolationsmängel. Bleiben solche Probleme unentdeckt, kann dies nicht nur zu erheblichen Energieverlusten führen, sondern auch schwerwiegende Folgen wie Nachbarschaftsstreitigkeiten, Straßeneinstürze und Unterbrechungen der Wärmeversorgung nach sich ziehen.

Die Wärmebildtechnik bietet einzigartige Vorteile, darunter die schnelle Abtastung großer Flächen, die zerstörungsfreie Prüfung und die Visualisierung subtiler Temperaturunterschiede. Dadurch lassen sich Leckagen in unterirdischen Rohrleitungen, der Verlauf von verdeckten Wandrohrleitungen sowie Bereiche mit Wärmeverlusten in Heizungsnetzen sofort identifizieren. Damit bietet die Wärmebildtechnik eine wissenschaftlich fundierte und effiziente Lösung für die Überprüfung der Installation von HLK-Anlagen, die routinemäßige Wartung sowie die Verbesserung der Energieeffizienz.

Leckortung bei Fußbodenheizungsrohren

Hintergrund

Fußbodenheizungsrohre sind unter Betonböden verlegt und können im Laufe der Zeit aufgrund von Alterung, Korrosion oder anderen Faktoren undicht werden. Sobald ein Leck auftritt, kann dies zu feuchten Böden und verzogenen Holzböden führen. In schweren Fällen kann es zu Schäden an der darunterliegenden Wohnung kommen und zu Schadensersatzstreitigkeiten führen; Reparaturen erfordern das Aufbrechen des Bodens, was kostspielig ist und den Alltag beeinträchtigt.

Schwachstellen
  • Leckstellen sind vollständig unter dem Boden verborgen und lassen sich durch eine Sichtprüfung nicht erkennen.
  • Die herkömmliche Lecksuche erfordert umfangreiche Bodenabtragungen und eine punktuelle Untersuchung, was zu erheblichen Beeinträchtigungen und Schäden führt.
  • Bei Reparaturen wird häufig an der falschen Stelle gegraben, was zu wiederholten Bodenöffnungen und einem erheblichen Zeit- und Kostenaufwand führt.
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Lösung
Handwärmebildkameras ermöglichen eine schnelle und umfassende Überprüfung von Fußbodenheizungssystemen. Wenn heißes Wasser durch die Rohre fließt, entsteht auf der Bodenoberfläche ein deutlich erkennbares Wärmebild, das sich von den umgebenden Bereichen abhebt. Die Wärmebildtechnik macht den Verlauf verdeckter Rohrleitungen deutlich sichtbar. Bei einem Leck führt die durch angesammelte Feuchtigkeit verursachte Verdunstungskühlung zu lokalen thermischen Anomalien, wodurch Leckstellen schnell und präzise identifiziert werden können.
Zerstörungsfreie Prüfung: Lokalisiert Lecks präzise, ohne dass umfangreiche Bodenabtragungsarbeiten erforderlich sind; es ist lediglich eine punktuelle Ausgrabung an der Leckstelle nötig.
Präzise Ortung: Wärmebilder zeigen sowohl den Verlauf der Rohrleitung als auch die Stelle des Lecks deutlich an, wodurch unnötige Aushubarbeiten vermieden werden.
Zeit- und Kosteneinsparungen: Reduziert die Reparaturzeiten und Wartungskosten erheblich.

Überprüfung der Klimaanlage

Hintergrund

Zentrale Klimaanlagen und Split-Klimaanlagen gehören zu den größten Energieverbrauchern in Gebäuden, wobei sich ihre Wärmeübertragungseffizienz direkt auf die Kühl- bzw. Heizleistung und die Betriebskosten auswirkt. Im Laufe der Zeit können Probleme wie verschmutzte Wärmetauscher, Kältemittellecks, beschädigte Isolierungen und verstopfte Rohrleitungen auftreten. Diese Probleme erhöhen nicht nur den Energieverbrauch, sondern verringern auch die Kühl- bzw. Heizleistung und verkürzen die Lebensdauer des Kompressors.

Schwachstellen
  • Kältemittellecks sind schwer zu lokalisieren, während herkömmliche Methoden zur Lecksuche ineffizient sind und nur einen begrenzten Erfassungsbereich abdecken.
  • Das Ausmaß von Störungen wie beispielsweise Verschmutzungen im Wärmetauscher lässt sich nicht intuitiv einschätzen.
  • Energieverluste bleiben oft unbemerkt.
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Lösung
Wärmebildkameras ermöglichen eine umfassende Überprüfung von Klimaanlagen. Durch die Erfassung der Oberflächentemperaturverteilung an Wärmetauschern lassen sich Bereiche, die von Verschmutzungen betroffen sind, anhand ungewöhnlicher Temperaturmuster leicht identifizieren. Auch Kältemittelleitungen und -armaturen lassen sich prüfen, wobei Leckstellen aufgrund der Verdunstungskühlung als lokale Kälteflecken erscheinen. Darüber hinaus kann die Wärmebildtechnik die Isolierung von Luftkanälen erkennen, wobei Temperaturunterschiede an beschädigten Stellen deutlich sichtbar sind.
Inspektion ohne Betriebsunterbrechung: Führen Sie umfassende Inspektionen durch, während die Klimaanlage in Betrieb bleibt.
Umfassende Fehlerdiagnose: Erkennt gleichzeitig mehrere Probleme, darunter Verschmutzungen des Wärmetauschers, Kältemittellecks und beschädigte Isolierung.
Verbesserte Energieeffizienz: Beseitigt Energieverluste, senkt die Betriebskosten und verlängert die Lebensdauer der Anlagen.

Kühlerprüfung

Hintergrund

Heizkörper sind unverzichtbare Wärmeabgabegeräte für die Winterheizung und werden in Wohngebäuden häufig eingesetzt. Probleme wie Kalkablagerungen und Verstopfungen im Inneren, Lufteinschlüsse, die den Wasserfluss behindern, zu kleine Anschlussrohre und nicht ausreichend geöffnete Ventile können zu einer schlechten Heizleistung führen.

Schwachstellen
  • Die manuelle Begutachtung stützt sich stark auf Erfahrung, was zu einer hohen Subjektivität und potenziellen Fehlern führt.
  • Die Stellen, an denen Verstopfungen oder Lufteinschlüsse auftreten, lassen sich nur schwer genau lokalisieren.
  • Eine punktuelle Überprüfung in großen Wohnanlagen ist ineffizient, und oft fehlen objektive Beweise zur Klärung von Streitigkeiten im Zusammenhang mit der Heizung.
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Lösung
Mit Wärmebildkameras lassen sich Heizkörper und Verbindungsrohre als Gesamtsystem untersuchen, wodurch die gesamte Temperaturverteilung deutlich sichtbar wird. Unter normalen Bedingungen weisen Heizkörper ein gleichmäßiges Temperaturmuster auf. Bereiche, die von Verstopfungen oder Lufteinschlüssen betroffen sind, erscheinen aufgrund unzureichender Warmwasserzirkulation als Niedertemperaturzonen und sind somit auf Wärmebildern leicht zu erkennen. Die Wärmebildtechnik ermöglicht zudem einen intuitiven Vergleich der Heizleistung zwischen Heizkörpern in verschiedenen Räumen und liefert damit Daten zur Unterstützung beim Abgleich und der Einstellung der Heizungsanlage.
Visuelle Quantifizierung: Wärmebilder zeigen die Temperaturverteilung deutlich an und ersetzen subjektive, „auf dem Tastsinn basierende“ Einschätzungen durch objektive Messungen.
Präzise Diagnose: Lokalisiert Verstopfungen und Lufteinschlüsse schnell und ermöglicht so gezielte Wartungsmaßnahmen.
Optimierung des Heizungsausgleichs: Vergleicht die Temperaturunterschiede zwischen den Heizkörpern, um Anpassungen beim hydraulischen Abgleich zu unterstützen.

Inspektion von Fernwärmeleitungen

Hintergrund

Fernwärmenetze sind ein wesentlicher Bestandteil der Infrastruktur moderner Städte. Sie erstrecken sich über Dutzende oder sogar Hunderte von Kilometern, um Wärme aus Energiequellen an private und gewerbliche Verbraucher zu liefern. Unterirdisch verlegte Fernwärmeleitungen sind im Langzeitbetrieb hohen Temperaturen, hohem Druck und Bodenkorrosion ausgesetzt. Probleme wie beschädigte Isolierungen, Korrosion und Leckagen an den Rohrleitungen sowie Risse an den Verbindungsstellen lassen sich allein durch oberflächliche Beobachtungen nur schwer erkennen.

Schwachstellen
  • Unterirdisch verlegte Rohrleitungen befinden sich im Boden, sodass ihr Zustand nicht visuell beurteilt werden kann.
  • Herkömmliche Inspektionsmethoden erfordern umfangreiche Aushubarbeiten, die zu erheblichen Beeinträchtigungen des Verkehrs und des öffentlichen Lebens führen.
  • Wärmeverluste aufgrund beschädigter Isolierung bleiben oft über lange Zeit unbemerkt.
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Lösung
Tragbare Wärmebildkameras können zur Überprüfung von Straßenbelägen über Fernwärmeleitungen eingesetzt werden. Es wird empfohlen, die Inspektionen in den frühen Morgenstunden oder nachts durchzuführen, wenn das Verkehrsaufkommen geringer und die Umgebungstemperaturen niedriger sind, da dann der Temperaturunterschied zwischen dem Straßenbelag und den Rohrleitungen am größten ist, was optimale Erkennungsergebnisse gewährleistet. Die Wärmebildtechnik macht die Wärmeverteilungsmuster der unterirdischen Fernwärmeleitungen deutlich sichtbar und ermöglicht so eine schnelle Lokalisierung von Leckstellen und beschädigten Isolierungsbereichen.
Zerstörungsfreie Prüfung: Ortung von Leckstellen in Rohrleitungen ohne Aufgrabung.
Schnelle großflächige Überprüfung: Ein einziger Scan erfasst Hunderte von Metern Rohrleitung.
Energieeinsparung und Verlustminderung: Erkennt beschädigte Dämmung rechtzeitig, um Wärmeverluste zu minimieren.