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Erkennen Sie versteckte thermische Risiken in Fahrzeugen.
Schützen Sie jede Fahrt.

Wärmebildlösungen für die Fahrzeugprüfung
Übersicht
Fahrzeuge sind ein wesentlicher Bestandteil des modernen Verkehrs, und ihre Leistung und Sicherheit stehen in direktem Zusammenhang mit der Sicherheit von Fahrern, Insassen und Sachwerten. Im Langzeitbetrieb sind ungewöhnliche Temperaturanstiege, die durch Verschleiß, Alterung, schlechte elektrische Kontakte oder Kühlungsausfälle verursacht werden, oft die frühesten Anzeichen für potenzielle Fehler. Herkömmliche Fahrzeuginspektionen stützen sich auf die Erfahrung der Techniker und auf berührungsbasierte Punkt-Temperaturmessungen, was zu geringer Effizienz, begrenzter Abdeckung und der Unmöglichkeit führt, ein vollständiges Wärmeprofil während des Betriebs des Fahrzeugs zu erfassen.

Die Wärmebildtechnik ermöglicht eine präzise Visualisierung der Temperaturverteilung an Fahrzeugkomponenten während des Betriebs oder bei Tests und macht so verborgene thermische Probleme sofort sichtbar. Von der Validierung in der Forschung und Entwicklung bis hin zum Kundendienst und zur Wartung sind Wärmebildkameras zu einem unverzichtbaren Diagnosewerkzeug für Automobilingenieure und Servicetechniker geworden. Sie bieten einen wissenschaftlichen und effizienten Ansatz zur Verbesserung der Fahrzeugsicherheit und ermöglichen eine genaue Fehlerdiagnose.

Prüfung von Lithium-Batterien

Hintergrund

Die Antriebsbatterie ist das Herzstück von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben. Während wiederholter Lade- und Entladezyklen können ein erhöhter interner Zellwiderstand, lockere elektrische Verbindungen und lokale Kühlungsausfälle zu einer abnormen Wärmeentwicklung führen. Ein thermischer Durchbruch ist eines der größten Sicherheitsrisiken bei Lithium-Batteriesystemen, und abnormale Temperaturanstiege treten oft früher auf als die vom Batteriemanagementsystem (BMS) erkannten Spannungs- oder Stromabweichungen.

Schwachstellen
  • Punktthermometer messen nur einzelne Punkte, was die Beurteilung der thermischen Gleichmäßigkeit von Batteriemodulen insgesamt erschwert.
  • Kontaktprobleme wie lockere Verbindungen oder Oxidation an Hochspannungssteckern können unter Hochstrombedingungen leicht zu lokaler Überhitzung oder sogar zum Durchbrennen führen.
  • Interne Batteriefehler lassen sich durch Sichtprüfung oder herkömmliche elektrische Prüfverfahren nur schwer erkennen.
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Lösung
Bei Lade- und Entladetests oder im tatsächlichen Fahrzeugbetrieb liefern Wärmebilder eine visuelle Darstellung der Temperaturverteilung in den einzelnen Batteriezellen. Jede isolierte „Hotspot“-Zelle, die von der thermischen Basislinie abweicht, ist auf der Karte deutlich zu erkennen, sodass das Wartungspersonal Reparaturen wissenschaftlich fundiert und präzise durchführen kann.
Frühwarnung: Erkennen Sie ungewöhnliche Temperaturanstiege frühzeitig und beugen Sie so potenziellen Ausfällen vor, bevor diese eskalieren.
Umfassende Diagnose: Führen Sie eine mehrdimensionale Bewertung der Leistung von Batteriemodulen in einem einzigen Prüfvorgang durch.
Sichere, berührungslose Prüfung: Der Akku muss nicht zerlegt werden, was eine sicherere Prüfung gewährleistet.

Motortests

Hintergrund

Der Motor ist das Herzstück eines herkömmlichen Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor, und sein Betriebszustand wirkt sich unmittelbar auf die Fahrleistung, die Kraftstoffeffizienz und die Lebensdauer des Fahrzeugs aus. Kleinere Mängel lassen sich oft nur schwer frühzeitig erkennen und lokalisieren, können jedoch den Verschleiß der Bauteile beschleunigen und den Kraftstoffverbrauch erhöhen.

Schwachstellen
  • Aufgrund der komplexen Bauweise des Motors ist es für Punktthermometer schwierig, die vollständige Temperaturverteilung über alle Komponenten hinweg zu erfassen.
  • Kaum wahrnehmbare Temperaturschwankungen, die durch Mikrorisse oder Konstruktionsunterschiede verursacht werden, lassen sich nur schwer erkennen.
  • Bei dynamischen Tests und unter simulierten Straßenbedingungen ist es schwierig, Temperaturänderungen an den Motorkomponenten in Echtzeit zu überwachen.
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Lösung
Die Wärmebildtechnik ermöglicht eine schnelle Darstellung der gesamten Temperaturverteilung im gesamten Motorraum, ohne die Systemstruktur zu beschädigen. Sie macht Bereiche mit hoher Wärmeentwicklung und Kühlengpässe deutlich sichtbar und hilft Servicetechnikern dabei, lokale Überhitzungen schnell zu erkennen und potenzielle Fehlerquellen genau zu lokalisieren.
Prüfung ohne Betriebsunterbrechung: Führen Sie eine umfassende Prüfung durch, während der Motor weiterläuft.
Präzise Lokalisierung: Wärmebilder zeigen Fehlerstellen deutlich auf und vermeiden so unnötige Demontagearbeiten.
Dynamische Überwachung: Ideal für dynamische Tests wie simulierte Straßenbedingungen, bei denen kurzzeitige Temperaturanstiege in Echtzeit erfasst werden.

Prüfung der Sitzheizung

Hintergrund

Die Sitzheizung erzeugt Wärme mithilfe von Heizdrähten, die in den Sitz eingebettet sind. Probleme wie defekte Heizdrähte oder schlechte Kontakte können zu einer ungleichmäßigen Temperaturverteilung führen, was die Heizleistung beeinträchtigt und sogar Sicherheitsrisiken mit sich bringen kann.

Schwachstellen
  • Es ist schwierig, den Durchgangszustand der Heizdrähte mit bloßem Auge zu erkennen.
  • Herkömmliche berührungsbasierte Sensoren sind langsam, was die Effizienz bei Reparaturen beeinträchtigt.
  • Fehler wie ungleichmäßige Erwärmung oder lokale Überhitzung lassen sich durch Berührung oder einfache Prüfverfahren nur schwer feststellen.
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Lösung
Die Überprüfung des Systems im eingeschalteten Zustand mit einer Hand-Wärmebildkamera ermöglicht eine effektive Diagnose: Unter normalen Bedingungen weist der Heizdraht eine gleichmäßige Temperaturverteilung auf; ein gebrochener Heizdraht erscheint an der Bruchstelle als deutliche „Kaltzone“, während ein schlechter Kontakt sich als lokaler „Hotspot“ zeigt. Das Wärmebild liefert eine klare Visualisierung der Temperaturverteilung entlang des Heizdrahts, sodass Techniker den Systemstatus schnell beurteilen und Fehler präzise lokalisieren können.
Schnelle Erkennung: Eine umfassende Diagnose des gesamten Sitzheizungssystems kann innerhalb weniger Minuten durchgeführt werden.
Präzise Lokalisierung: Wärmebilder zeigen deutlich die genaue Stelle von Kabelbrüchen oder Wackelkontakten an.
Berührungslos und zerstörungsfrei: Es ist kein physischer Kontakt mit Heizelementen erforderlich, wodurch die Unversehrtheit des Sitzes gewahrt bleibt.

Prüfung des Heizdrahts der Heckscheibe

Hintergrund

Die Heckscheibe erzeugt Wärme zum Enteisen und Entfeuchten, indem elektrischer Strom durch feine, in das Glas eingebettete Heizdrähte geleitet wird. Diese Heizdrähte sind so dünn, dass Kurzschlüsse oder Brüche mit bloßem Auge nicht erkennbar sind. Wenn ein Draht bricht, eine schlechte Lötstelle aufweist oder eine fehlerhafte Verbindung hat, wird die Heizleistung beeinträchtigt; dies führt zu eingeschränkter Sicht und beeinträchtigt unmittelbar die Fahrsicherheit.

Schwachstellen
  • Der Durchgangszustand der Heizdrähte lässt sich mit bloßem Auge nicht feststellen.
  • Herkömmliche Prüfverfahren sind ineffizient, was eine schnelle Überprüfung und Reparatur erschwert.
  • Bruchstellen oder mangelhafte Lötstellen liegen verborgen, was eine präzise Lokalisierung erschwert.
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Lösung
Die Überprüfung der unter Spannung stehenden Heizdrähte mit einer Hand-Wärmebildkamera ermöglicht eine effektive Prüfung: Unter normalen Bedingungen erwärmen sich die Heizdrähte gleichmäßig und weisen auf dem Wärmebild eine gleichmäßige Helligkeitsverteilung auf, während defekte Abschnitte (wie z. B. Drahtbrüche oder schlechte Kontakte) sich nur langsam oder gar nicht erwärmen und als lokale Kaltzonen oder thermische Diskontinuitäten erscheinen. Die Wärmebildkamera zeigt die Temperaturverteilung jedes einzelnen Kabels deutlich an und ermöglicht so die schnelle Identifizierung von anomalen Bereichen.
Berührungslose Prüfung: Das Glas wird dabei nicht beschädigt.
Schnelle Bildaufnahme: Erfasst das gesamte Wärmebild innerhalb von Sekunden.
Hohe Auflösung: Zeigt selbst kleinste Bruchstellen mit hoher Lokalisierungsgenauigkeit deutlich auf.

Reifenprüfung

Hintergrund

Die Leistung eines Reifens wirkt sich unmittelbar auf die Fahrsicherheit und den Fahrkomfort aus. Die Oberflächentemperatur eines Reifens ist ein wichtiger Indikator für seinen Betriebszustand. Überhöhte Temperaturen können den Verschleiß und die Alterung beschleunigen und sogar zu Reifenplatzern führen, während zu niedrige Temperaturen die Traktion und das Bremsverhalten beeinträchtigen können. Unter extremen Betriebsbedingungen deuten Veränderungen der Reifentemperatur häufig auf potenzielle Leistungsgrenzen und Sicherheitsrisiken hin.

Schwachstellen
  • Der Schweregrad von Reifenschäden lässt sich visuell nur schwer einschätzen.
  • Mit herkömmlichen Prüfverfahren lässt sich das gesamte Temperaturprofil von Reifen nicht schnell erfassen.
  • Bei Fahrten mit hoher Geschwindigkeit oder bei dynamischen Tests sind schnelle Temperaturänderungen nur schwer nachzuverfolgen.
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Lösung
Wärmebildkameras können die gesamte Temperaturverteilung der Lauffläche bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten erfassen, lokale Überhitzungen an den Reifenschultern bei scharfen Kurvenfahrten erkennen, durch abnormalen Reifendruck verursachte Temperaturschwankungen analysieren und die Wärmeentwicklung nach längeren Fahrten bewerten. Durch die Echtzeit-Visualisierung der Reifentemperaturveränderungen während des Betriebs hilft die Wärmebildtechnik Servicetechnikern dabei, die Reifenleistung und die Bremsbedingungen zu beurteilen.
Thermische Visualisierung: Zeigt die Temperaturverteilung über die gesamte Reifenoberfläche übersichtlich an, sodass Bereiche mit erhöhter Wärmeentwicklung sofort erkennbar sind.
Konstruktionsoptimierung: Temperaturdaten liefern quantitative Erkenntnisse für die Auswahl der Reifenmaterialien und für Verbesserungen der Konstruktion.
Sicherheitsbewertung: Erkennt potenzielle Probleme hinsichtlich der Haltbarkeit im Voraus, um die Fahrsicherheit zu erhöhen.