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Sofortiger Einblick in
den Energieverlust von Gebäuden

Wärmebildlösung für die Bauindustrie
Übersicht
Gebäude bilden das Fundament der städtischen Infrastruktur und der Sicherheit des öffentlichen Lebens. Angesichts immer längerer Nutzungsdauern und sich wandelnder funktionaler Anforderungen sind versteckte Mängel wie Aushöhlungen oder Ablösungen der Außenwärmedämmschichten, undichte Fensterabdichtungen, das Eindringen von Feuchtigkeit in die Wände sowie Termitenbefall zu „unsichtbaren Bedrohungen“ für die Gebäudesicherheit und die Wohnqualität geworden. Herkömmliche Inspektionsmethoden stützen sich auf Sichtprüfungen, Klopftests und Kernbohrungen. Diese Ansätze sind zeitaufwendig, arbeitsintensiv und verursachen häufig Schäden an der Gebäudestruktur, ohne dass tiefliegende oder verborgene Mängel erkannt werden.

Die Wärmebildtechnik ermöglicht die präzise Erkennung subtiler Temperaturunterschiede in der Gebäudehülle. Sie macht verborgene Mängel wie Wasserundichtigkeiten, Dämmlücken und Termitenbefall im Inneren von Bauwerken sichtbar. Dies ermöglicht eine echte „Inside-Out“-Inspektion und liefert wissenschaftliche Grundlagen für die Beurteilung des Gebäudezustands, die Identifizierung von Sicherheitsrisiken und die energetische Sanierung.

Prüfung der Außenwanddämmung

Hintergrund

Die Außenwanddämmung ist eine wirksame Technologie zur Energieeinsparung im Bauwesen. Je nach Bauqualität, Umgebungsbedingungen und Lebensdauer können jedoch im Laufe der Zeit Mängel wie Risse, Aushöhlungen und Ablösungen auftreten. Diese Probleme beeinträchtigen nicht nur die Wärmedämmleistung und Energieeffizienz des Gebäudes erheblich, sondern stellen aufgrund möglicher Ablösungen von Fassadenmaterialien auch ein direktes Sicherheitsrisiko für Passanten dar.

Schwachstellen
  • Bei der herkömmlichen Prüfung wird auf manuelle Sichtprüfungen und Klopfprüfungen zurückgegriffen, wodurch es schwierig ist, tiefliegende Dämmungsmängel zu erkennen.
  • Die Prüfung von Hochhausfassaden erfordert Gerüste oder Hängebühnen, was mit hohen Sicherheitsrisiken und erheblichen Kosten verbunden ist.
  • Innere Dämmungsmängel lassen sich durch eine Sichtprüfung nicht feststellen.
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Lösung
Handgeführte Wärmebildkameras werden eingesetzt, um von Bodennähe aus eine Infrarot-Temperaturprüfung von Gebäudefassaden aus großer Entfernung durchzuführen. Sie erfassen präzise selbst geringfügige Temperaturunterschiede an den Wänden. Wenn in Außenwärmedämmsystemen Mängel wie Hohlräume auftreten, weicht deren Wärmeleitfähigkeit deutlich von der intakter Bereiche ab, was zu charakteristischen Farbmusterungen auf den Wärmebildern führt, die eine präzise Lokalisierung versteckter Mängel ermöglichen. Die Inspektion sollte zu Zeiten mit ausreichender Sonneneinstrahlung oder erheblichen Temperaturunterschieden zwischen Innen- und Außenbereich durchgeführt werden, um optimale Bildgebungsergebnisse zu erzielen.
Berührungslose, zerstörungsfreie Prüfung: Es ist kein Gerüst erforderlich, sodass die Prüfung vom Boden aus durchgeführt werden kann.
Effizient und praktisch: Ein einziger Bediener kann mit einem einzigen Gerät die gesamte Gebäudefassade schnell scannen.
Präzise Lokalisierung: Wärmebilder zeigen den Ort und das Ausmaß von Dämmungsmängeln deutlich auf und liefern so eine genaue Orientierungshilfe für die Behebung.

Prüfung der Luftdichtheit von Fenstern und Türen

Hintergrund

Fenster und Türen gehören zu den größten Schwachstellen hinsichtlich der Luftdichtheit der Gebäudehülle. Eine mangelhafte Abdichtung kann zu erheblichen Energieverlusten führen, da im Winter kalte Luft eindringt und im Sommer kühle Luft entweicht. Dies erhöht nicht nur den Energieverbrauch für Heizung und Kühlung, sondern mindert auch den thermischen Komfort in den Innenräumen. Angesichts der sich ständig verbessernden Energieeffizienzstandards für Gebäude ist die Prüfung der Luftdichtheit zu einem wesentlichen Bestandteil der Bauabnahme und der Bewertung der Energieeffizienz geworden.

Schwachstellen
  • Luftundichtigkeiten sind mit bloßem Auge nicht erkennbar, und herkömmliche Prüfverfahren sind ineffizient.
  • Die große Anzahl an Fenstern und Türen macht eine Einzelprüfung zeitaufwendig und arbeitsintensiv.
  • Dichtungsmängel sind oft verborgen und lassen sich nur schwer genau lokalisieren.
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Lösung
Bei Temperaturunterschieden zwischen Innen- und Außenbereich (z. B. während des Heizbetriebs im Winter oder des Klimatisierungsbetriebs im Sommer) weisen Bereiche mit mangelhafter Abdichtung aufgrund von Luftundichtigkeiten deutliche Temperaturschwankungen auf. Wärmebildkameras können diese Temperaturunterschiede schnell erfassen und undichte Stellen präzise lokalisieren. In Kombination mit der Differenzdruckmethode lässt sich die Gesamtluftdichtheit von Fenstern und Türen weiter bewerten.
Schnelle Lokalisierung: Wärmebilder zeigen Leckstellen visuell an, sodass eine punktuelle Überprüfung entfällt.
Verbesserte Energieeffizienz: Durch fachgerechte Reparaturen an den Dichtungen lässt sich der Energieverbrauch des Gebäudes senken.
Verbesserter Wohnkomfort: Verhindert das Eindringen kalter Luft und verbessert die Wohnqualität.

Prüfung auf Undichtigkeiten in Wänden

Hintergrund

Wandundichtigkeiten gehören zu den häufigsten Qualitätsmängeln im Wohnungsbau. Das Eindringen von Wasser kann zu Materialschäden und Korrosion der Bewehrung führen, wodurch die Tragwerkssicherheit erheblich beeinträchtigt und die Lebensdauer von Gebäuden verkürzt wird.

Schwachstellen
  • Leckstellen sind in den Wänden verborgen und lassen sich durch eine Sichtprüfung nicht erkennen.
  • Herkömmliche Inspektionen mittels Aufgrabung beschädigen die Wandkonstruktionen und sind mit hohen Kosten verbunden.
  • Die großflächige Inspektion von Fassaden auf Undichtigkeiten ist äußerst ineffizient.
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Lösung
Zur Inspektion werden tragbare Wärmebildkameras eingesetzt. Feuchte Bereiche weisen aufgrund der Verdunstungskühlung im Vergleich zu trockenen Wandoberflächen deutliche thermische Unterschiede auf. Bei Sonneneinstrahlung zeigen undichte Stellen eine andere Temperaturänderungsrate als intakte Wände. Darüber hinaus kann eine Vorher-Nachher-Vergleichsmethode mit Wassersprühung angewendet werden, um Leckstellen genau zu identifizieren.
Zerstörungsfreie Prüfung: Lokalisiert Leckstellen präzise, ohne die Wandkonstruktion zu beschädigen.
Hohe Effizienz und Präzision: Ermöglicht ein schnelles Scannen großer Flächen mit klarer Erkennung von Leckgrenzen.
Wissenschaftliche Auswertung: Wärmebilder und Daten können archiviert werden, um die Reparaturplanung und Entscheidungsfindung zu unterstützen.

Untersuchung auf Termitenbefall

Hintergrund

Termiten werden oft als „unsichtbare Zerstörer“ von Gebäudestrukturen bezeichnet und stellen insbesondere für Holzkonstruktionen, historische Gebäude, Bibliotheken und Archive eine ernsthafte Bedrohung dar. Termiten bauen ihre Nester in der Regel in Wänden und unter Fußböden, wobei ihre Aktivitäten kaum wahrnehmbar sind und sie über ein hohes Zerstörungspotenzial verfügen. Wenn die Schäden mit bloßem Auge sichtbar werden, ist oft bereits eine irreversible strukturelle Schädigung eingetreten.

Schwachstellen
  • Die Termitenaktivität findet vollständig im Inneren der Wände statt und lässt sich durch eine Sichtprüfung nicht feststellen.
  • Herkömmliche Inspektionsmethoden erfordern die Beschädigung von Wänden oder Fußböden, was mit hohen Kosten und Beeinträchtigungen verbunden ist.
  • Umfangreiche, gebäudeweise Inspektionen sind in großen Gebäudekomplexen äußerst ineffizient.
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Lösung
Tragbare Wärmebildkameras werden zur Infrarot-Temperaturprüfung von Gebäudewänden, -böden und -decken eingesetzt. Bei ihrer Aktivität erzeugen Termiten Wärme und verändern die Wärmeleitfähigkeit von Holzmaterialien, was zu lokalen Temperaturanomalien auf den Wärmebildern führt. Die Wärmebildtechnik macht diese auffälligen Bereiche deutlich sichtbar und ermöglicht es dem Wartungspersonal, Bereiche mit Termitenbefall schnell zu erkennen und zu lokalisieren.
Zerstörungsfreie Prüfung: Ermittelt schnell Bereiche mit Termitenbefall, ohne Wände oder Fußböden zu beschädigen.
Schnelle großflächige Überprüfung: Effizienter und schneller als herkömmliche manuelle Prüfverfahren.
Unterstützte Beurteilung: Das Ausmaß der Temperaturanomalien kann Aufschluss über das Ausmaß der Termitenaktivität geben.

Prüfung auf Hohlräume in Außenwänden

Hintergrund

Unter „Ablösung der Außenwand“ versteht man eine lokale Ablösung zwischen dem Fassadenbelag und der darunterliegenden Wand aufgrund mangelnder Haftung. Dieser Mangel erhöht nicht nur erheblich das Risiko einer Ablösung des Fassadenbelags, was eine Sicherheitsgefahr für Fußgänger darstellt, sondern beeinträchtigt auch die Wasserdichtigkeit und kann zu einer Reihe von Folgeproblemen wie beispielsweise Undichtigkeiten in der Wand führen.

Schwachstellen
  • Hohlraumfehler im Frühstadium sind mit bloßem Auge nicht erkennbar.
  • Die herkömmliche Klopfprüfung ist ineffizient und erfordert eine punktweise Überprüfung.
  • Hohlraumfehler sind weit verbreitet, sodass eine lückenlose Abdeckung nur schwer zu erreichen ist.
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Lösung
Tragbare Wärmebildkameras werden eingesetzt, um Gebäudefassaden vom Boden aus zu scannen. Ausgehöhlte Bereiche weisen Luftspalten auf, die die Wärmeübertragung behindern. Unter Sonneneinstrahlung zeigen diese Bereiche Temperaturunterschiede im Vergleich zu intakten Wandflächen. Die Wärmebildtechnik kann diese thermischen Abweichungen genau erfassen, die Lage und den Schweregrad von Aushöhlungsschäden visuell darstellen und beschädigte oder abgelöste Bereiche präzise markieren.
Früherkennung: Erkennt Hohlraummängel bereits in einem frühen Stadium und trägt so dazu bei, Vorfälle von Fassadenablösungen zu verhindern.
Umfassende Abdeckung: Durch das bodengestützte Scannen aus verschiedenen Blickwinkeln werden Inspektionsblindstellen vermieden.
Datengestützte Bewertung: Wärmebilder und Standortdaten können archiviert werden, um wissenschaftlich fundierte Entscheidungen im Bereich der Instandhaltung zu unterstützen.